Was man unter Wasser sehen kann, 

Henriette Dyckerhoff

 

Als ihre Mutter verschwindet, kehrt die junge Luca in ihre Heimat zurück, nach Ronnbach, jenen kleinen Ort zwischen waldigen Hügeln und tiefhängendem Himmel, wo sie zwischen Mutter und Großmutter aufwuchs, zwischen zwei Frauen, die einander das Leben schwermachten. Luca verstand nie, warum, doch nun sucht sie nach Antworten. Und bald erkennt sie, dass die Geschichte ihrer Familie ihren Anfang nahm, als das Ronnetal in den Sechzigern gegen den Willen der Bewohner geflutet werden und ein ganzes Dorf versinken sollte.

 

Ein besonderer Roman über das Leben in der Provinz in den Sechzigern, über einen Ort, dem man seine Geschichte, und Menschen, denen man ihre Heimat nimmt.


Das Verschwinden der Stephanie Mailer, 

Joel Dicker

 

Es ist der 30. Juli 1994 in Orphea an der amerikanischen Ostküste: An diesem warmen Sommerabend wir der idyllische Badeort durch ein unfassbares verbrechen erschüttert. In einem Vierfachmord sterben der Bürgermeister mitsamt seiner Familie sowie eine zufällige Passantin. Jesse Rosenberg und Derek Scott, zwei junge Cops der State Police, bekommen die Ermittlungen zu diesem Schrecklichen Fall übertragen. Und es gelingt ihnen, einen Schuldigen zu präsentieren.

 

Sommer 2014: Zwanzig Jahre später behauptet die Journalistin Stephanie Mailer, dass Rosenberg und Scott sich damals geirrt haben. Kurz darauf verschwindet die junge Frau spurlos. Was hat sie herausgefunden? Haben Rosenberg und Scott wirklich den Falschen zur Rechenschaft gezogen? Die beiden Cops beschließen, den fall noch einmal neu aufzurollen. Die örtliche Polizei ist nicht gerade begeistert, dass die alten Geschichten wieder aufgewärmt werden. Doch Jesse und Derek haben eine Verbündete vor Ort: Anna Kanner, Neuling im Polizeirevier von Orphea, die ihre eigenen Motive hat...


Mein Leben mit Martha, Martina Bergmann

 

Martina kümmert sich um Martha. Martha ist Mitte achtzig und in einer "Poetischen Verfassung". So nannte das Heinrich, der Mann, mit dem Martha fast vierzig Jahre lang zusammenlebte. Aber jetzt ist Heinrich tot, und Martina beschließt, sich der alten Dame anzunehmen, ohne mit ihr verwandt zu sein oder sie auch nur gut zu kennen. Sie gründet mit ihr eine Wohngemeinschaft der etwas anderen Art. Kann das gutgehen?

 

Ein glänzend geschriebenes Plädoyer für das Zusammenleben der Generationen. Und das bewegende Portrait zweier unkonventioneller Frauen. 


Der Wald,  Nell Leyshon

 

Warschau im Zweiten Weltkrieg: der kleine Pawel wächst wohlbehütet auf. Doch als sich sein Vater im Widerstand gegen den Nationalsozialismus engagiert, ändert sich alles. Die Familie lebt in ständiger Gefahr. Eines nachts bringt der Vater einen verwundeten englischen Kampfpiloten mit nach Hause und löst damit eine Kette folgenschwerer Ereignisse aus...