Liana Moriarty, Neun Fremde

 

Ein Aufenthalt im Wellness-Refugium Tranquillum House verspricht Heilung und Verwandlung. Neun vollkommen Fremde treffen hier aufeinander und wollen aus unterschiedlichen Gründen ihr altes Leben hinter sich lassen und sich verändern. So wie Frances, die Opfer eines Heiratsschwindlers wurde und oberdrein ihre Schriftstellerkarriere aufgeben muss.

Oder Tony, der als ehemaliger Footballstar inzwischen übergewichtig und planlos ist, genauso wie Carmel, die plötzlich mit ihren vier Kindern allein dasteht.

Masha, die Hotelmanagerin, kennt sie alle und hat eine Mission. Denn hinter der glamourösen Fassade des Retreats geschehen Dinge, von denen niemand etwas ahnt. Und so ist keiner der Gäste auf das vorbereitet, was in den folgenden zehn Tagen passiert...

 


Liz Moore, Long Bright River

 

Einst waren sie unzertrennlich, seit fünf Jahren sprechen sie nicht mehr miteinander, doch die eine wacht insgeheim über die andere. Jetzt aber ist die Lage bedrohlich geworden: Mickey, Streifenpolizistin in Philadelphia, findet ihre drogenabhängige Schwester Kacey nicht mehr auf den Straßen der Blocks, die sie kontrolliert und auf denen Kacey für ihren Konsum anschaffen geht. Gleichzeitig erschüttert eine Reihe von Morden an jungen Prostituierten die von Perspektivlosigkeit und Drogenmissbrauch geplagte Stadt.

In ihren enorm spannenden Roman erzählt Liz Moore die Familiengeschichte von Mickey und Kacey und deren Entfremdung parallel zur Geschichte der Jagd nach einem Frauenmörder, die auch Mickey in große Gefahr bringt. Zugleich entwirft Liz Moore in diesem großen Roman das umwerfend authentische Porträt einer Stadt und einer Gesellschaft in der Krise.

 

 


Laetitia Colombani, Das Haus der Frauen

 

Solene ist Staranwältin in Paris. Als sich ein Mandant vor ihren Augen in den Tod stürzt, bricht sie zusammen. Halt findet sie im haus der Frauen, in dem Frauen in Not Zuflucht finden. Sie wird zur Briefschreiberin. Mit jedem Brief, den sie im Auftrag der Bewohnerinnen schreibt, wächst nicht nur ihr Mitgefühl für die verschiedenen Schicksale, sondern auch ihr Interesse an der heldenhaften Blanche Peyron, die 1926 allen Widerständen zum Trotz den "Palais de la Femme" in Paris begründete.

Ein ergreifender Roman über mutige Frauen und ein Plädoyer für mehr Solidarität.